Schere, Stein und Papier

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Eigentlich ist es ja reiner Zufall, wer bei „Schere, Stein, Papier“ gewinnt. Ich wette aber: Stein gewinnt immer! Und unsere Ökologie und Ökonomie gleich mit. Wer beim Spiel „Schere, Stein, Papier“ gewinnen will, sollte sich nämlich an eine ganz einfache Regel halten: an gar keine. Weil das bekannte Spiel nachweislich reine Glückssache ist. 

Im Spiel gilt das Grundkonzept, dass eine Schere Papier schneidet und ein Papier den Stein einwickelt. Papier gewinnt! In der realen Welt ist das anders. Für Papier und gedruckte Bücher werden Bäume gefällt. Sogar sehr viele Bäume! Jeder Bundesbürger verbraucht im Schnitt etwa 235 Kilogramm Papier im Jahr. Umgerechnet hat folglich jeder von uns jedes Jahr fünf Bäume auf dem Gewissen. Dazu verschlingt unser Papierbedarf jährlich etwa 1.200 Kilowattstunden Energie und rund 15.000 Liter Wasser. 80 Prozent der benötigten Fasern werden importiert, stammen demnach nicht aus recyceltem Papier. Selbst wenn es aus recycelten Grundstoffen bestehen würde, wäre es auf Grund des notwendigen Wasserbedarfs und der etwa 50 giftigen Stoffe im Papier trotz des dualen Systems auch nicht umweltfreundlicher.

Ich wollte mich damit nicht mehr abfinden und ging deshalb mit meinem Buch einen neuen Weg, um eine Veränderung anzustoßen. Deutschland leidet meiner Meinung nach an einer Art „Dis-Aktion“. Es gibt zu viel Bedenkenträger die alles aussitzen, zerreden oder schönreden. Selbst der Grüne Punkt des dualen Systems gehört in die Tonne! Wir müssen nämlich dringend mit dem Irrtum aufräumen, dass Recycling an sich schon eine ökologische Großtat wäre. Ich gebe zu: Im Buch provoziere ich, dass unsere absurd akribisch betriebene Mülltrennung keine Lösung ist, sondern nur eine Alibi-Maßnahme und selbst zum Problem geworden. Umweltschutz ein Glücksspiel? Nicht für einen Neijman!

In der realen Welt gewinn Stein gegen Papier

Wenn Sie mein Buch in den Händen halten wurde für das Papier kein einziger Baum gefällt. Weil es aus Kalkstein besteht.

Dank der Druckerei ++siggset++  wurde für das wohl erste Hardcover-Buch aus Steinpapier in der Produktion keine Säuren, Wasser oder Bleichmittel genutzt und als Autor wette ich sogar, dass mein Buch aus Steinpapier bessere Eigenschaften als normales Zellulosepapier besitzt.

Wer das Buch bereits gelesen hat, weiß es: Das Buch hat tatsächlich eine angenehme Haptik und fühlt sich ein wenig wie Samt an. Es ist weiß, wie sein Ausgangsstoff Kalk, biegsam wie normales Papier und dazu noch reißfester. Man kann prima darauf schreiben, ohne größere Folgen Kaffee, Cola und Rotwein drüber kippen ohne dass es aufweicht. Wollten Sie mein Buch nach dem Lesen verbrennen, entstehen keine giftigen Gase, einzig ein Häuflein Steinpulver und Biopolyethylen bleiben zurück. Biopolyethylen dient als Bindemittel und wird aus Mais oder Zuckerrohrabfällen hergestellt. Lassen Sie es im Freien verrotten, zerfällt es wie Eierschalen. Auch wenn wir uns beim ersten Gedanken eines Buches dran stoßen: In der realen Welt, gewinnt Stein gegenüber Papier.

Stein des Anstoßes für eine bessere Ökologie und Ökonomie

Auch inhaltlich ist das Buch ein Stein des Anstoßes und meine These hart: Unser Mittelstand wird ökonomisch nur dann den unabwendbaren Sturm der kommenden Jahre überstehen können, wenn sich die Beteiligten klug miteinander vernetzen und Verantwortung für sich und andere übernehmen. Ökologie und Ökonomie für mich als Autor kein Widerspruch, denn was ökologisch, also umweltgerecht ist, ist meiner Meinung auch wirtschaftlich für alle gut und umgekehrt. Ich sehe frappierende Parallelen zwischen den „Goldenen 20ern“ und unserer Zeit – wohl wissend, dass jene Blüte des frühen 20. Jahrhunderts mit einem großen Knall an den internationalen Finanzmärkten endete. Wiederholung, so meine düstere Prophezeiung, ist uns geradezu garantiert. Ich belasse es im Buch aber nicht bei fatalistischen Prognosen, sondern zeigte mit dem frischen Mut des Entrepreneurs einen gangbaren Weg, dem „sicheren Verderben“ zu entgehen. Und der führt über eine kluge Vernetzung von Gleichgesinnten.

Im Buch erinnere ich beispielsweise an die Medici, deren wirtschaftlicher und kultureller Aufstieg im Florenz der Renaissance legendär ist – oder an den mächtigen Handelsbund der Hanse, dessen Wirken das mittelalterliche Leben grundlegend veränderte. Um echte Veränderung bemüht, wird mit zunehmender Lektüre mein Werk auch immer pragmatischer. Und führe den Leser in sechs unterhaltsamen Kapiteln durch eine Step-by-Step-Anleitung – damit sich Menschen wieder wie früher mehr gegenseitig unterstützen. Die Hilfsmittel dafür liefert das im Buch gleich mit.

„Wie die Welt miteinander Geschäfte macht.“ Ein „Steinbuch“ über die Lust, in schwierigen Zeiten Unternehmer zu sein, ein Arbeitsbuch für jeden Unternehmer, der auch morgen noch Gewinne erzielen möchte.

ISBN: 978-3-00-053491-1
Buch-Bestellungen im Buchhandel oder über https://shop.neijman.de
Preis: 29,90 € (im Shop auch als eBook & Hörbuch erhältlich)

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About the Author

Der Autor ist Niederländer und hat in seiner beruflichen Laufbahn im Luxusgüter & Schmuckvertrieb u.a. beim Juwelier CARTIER, EBEL Uhren, MOVADO Watch oder JOOP arbeiten dürfen und ist ein erfahrener Profi im Handels- und Empfehlungsmarketing. Hier schreibt er über Empfehlungsmarketing um Neues anzustoßen. Um zu provozieren. Um den Dialog zu beginnen. Schließlich hat Empfehlungsmarketing mehr Facetten als Sie glauben.