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Es ist genug für alle da. Immer noch billiger, um den nächsten Auftrag zu bekommen also der falsche Weg? Ja, sagen Fachleute wie Rolf Neijman | Empfehlungsmarketing-Experte und Prof. Dr. Günter Faltin | Pionier des Entrepreneurship-Gedankens.

Prof. Dr. Günter Faltin weiß wovon er spricht. Für ihn geht eine Epoche der "Ellenbogen-Gesellschaft" zu Ende. Sich als Unternehmer um jeden Preis durchsetzen? Diese Ökonomie hätte ihre Schuldigkeit getan. Sie hätte uns zwar – jedenfalls in den reichen Ländern – von Hunger und Mangel und schwerer körperlicher Arbeit befreit, aber es wäre höchste Zeit die Art und Weise zu verändern, wie die Welt miteinander Geschäfte macht!

Prof. Dr. Günter Faltin ist mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und gilt als Pionier des Entrepreneurship-Gedankens in Deutschland. Obwohl er für sein eigenes Vorhaben der Teekampagne erst einmal Hohn und Spott erntete ließ er sich nicht beeindrucken - mit dem Beweis: sein Prinzip des unternehmerischen Miteinander funktioniert. Lieferanten zwingen, immer billiger zu liefern, nur um selbst erfolgreich zu sein? Für ihn definitiv der falsche Weg. Alles nur romantische Sozialvorstellung? Kann sein. Allerdings ist seine Teekampagne nicht ohne Grund der größte Importeur von Darjeeling-Tee weltweit. Schnell hat sich über Empfehlungen herumgesprochen, wie Faltin seine Geschäfte betreibt. Weshalb er von Anfang an bei der Vermarktung seiner Teekampagne auf Empfehlungsmarketing vertraute.

Aber Faltin ist nicht nur Unternehmer. Er gründete den Arbeitsbereich Entrepreneurship der Freien Universität Berlin mit dem Ziel, eine offenere Kultur des Unternehmerischen zu fördern und ist erfolgreicher Buchautor der Buchtitel "Kopf schlägt Kapital" und "Wir sind das Kapital".

Mit seinen Büchern versucht Prof. Günter Faltin nicht weniger als die Anstiftung zur persönlichen Revolution. Aufgerufen, um die Welt zu verbessern. Indem mehr Menschen selbst in den Ring steigen und sich wie Entrepreneure eine bessere Ökonomie aufbauen, soll erreicht werden, dass Unternehmer anfangen gemeinsam und intelligenter nach dem Prinzip der Freundes-Ökonomie zu wirtschaften.

Rolf Neijman | Empfehlungsmarketing-Experte oder Prof. Dr. Günter Faltin | Pionier des Entrepreneurship-Gedankens.

Rolf Neijman | Empfehlungsmarketing-Experte und Prof. Dr. Günter Faltin | Pionier des Entrepreneurship-Gedankens im Dialog über Empfehlungsmarketing mit dem Medici-Effekt.

Von Prof. Dr. Günter Faltin unterstützt wendet auch Rolf Neijman | Empfehlungsmarketing-Experte die Methoden des Entrepreneurship-Gedankens auf sein Fachgebiet an.

Selbst Unternehmer referiert er vor Selbständigen, Freiberuflern sowie klein- und mittelständischen Unternehmern, und vermittelt, dass das althergebrachte Konzept des Verkaufens schon längst der Vergangenheit angehört und durch Empfehlungsmarketing ersetzt wird.

Weil der Weg zum systematischen Empfehlungsmarketing automatisch von der Ellbogen-Mentalität hin zu einem Miteinander führt. Und dies aus seiner tiefster, innerer Überzeugung, dass genug für jeden da ist und wir nicht aus einem Mangeldenken heraus den anderen etwas wegnehmen müssen. Keine Petitesse. Er behauptet: Empfehlungsmarketing ist der bessere und ehrlichere Weg zum Kunden. Gerade in unsicheren Zeiten hören Menschen lieber auf die Meinung von Freunden, denen sie wirklich vertrauen, als auf provisionsabhängige Verkäufer.

Entrüsteten Verkäufern stellt Rolf Neijman in seinen Seminaren provokant vor die Wahl: Wollen sie ihr Unternehmen auf mündige, starke Kunden ausrichten oder bevorzugen sie den manipulierbaren schwachen Kunden? Dabei sieht er, die mit rhetorischen Tricks, manipulierten Kunden als die eindeutig schwächeren an.

Kaufreue, Reklamationen und ständige Rabattgespräche wären sichere Anzeichen für diesen Kundentypen, so der Vertriebs-Experte. Noch billiger, nur um den nächsten Auftrag zu bekommen? Manipulative Verkäufer-Tricks um Kunden zu beeinflussen? Seiner Meinung gibt es einen besseren Weg. Dafür müssten Verkäufer und Unternehmer gleichermaßen anfangen, intelligenter zu agieren.

Dafür bietet er konkrete Anleitungen. Zum Beispiel im Aufbau von Unternehmerteams, das nach dem Prinzip der Freunde-Ökonomie funktionieren. Hierbei schauen Menschen gemeinsam nach Chancen, statt ständig selbst und allein zu agieren. Als konkretes Beispiel führt er das Autohaus Citroën aus Koblenz an: www.neijman.de/unternehmer-gehen-neue-wege-mit-empfehlungsmarketing

Citroën Händler Thomas Hoff bestätigt: „Für mich ist Rolf Neijman der Einzige, der nachweislichen Erfolge im Aufbau von Unternehmerteams aufweisen kann, über die wir jetzt zuverlässig unsere Empfehlungen für Neukunden erhalten. Ein System, das die Art und Weise verändern, wie die Welt Geschäfte miteinander macht!“ So wie es Günter Faltin in in seinem neuesten Buch geschrieben hat.

Erfolgreiches Empfehlungsmarketing über „Influencer“ am Beispiel des neuen Buchprojektes "Wir sind das Kapital" von Dr. Günter Faltin. Er verschickt an ausgesuchte „Influencer“ sein Buch mit einem personalisierten Anschreiben. Sehr wertschätzend.

Empfehlungsmarketing über „Influencer“ am Beispiel des neuen Buchprojektes "Wir sind das Kapital" von Dr. Günter Faltin. Er verschickt an ausgesuchte „Influencer“ wie Rolf Neiijman sein Buch mit einem personalisierten Anschreiben. Im Buch wird Rolf Neijman zudem als Quelle für die zahlreichen Beispiele aufgeführt,  wie man eine neue Ökonomie schafft.

Faltin fordert uns in seinem Buch auf, selbst in den Ring zu steigen. Und für eine bessere Ökonomie einzutreten. Weil wir das Kapital sind: www.wir-sind-das-kapital.de

Wem sich nun die Frage aufdrängt, was Empfehlungsmarketing mit Entrepreneurship gemein hat, sollte verstehen, warum Menschen eine Empfehlung aussprechen.

Im Kern will man ja erstmal dem eigenen Freund, Bekannten oder Geschäftspartner helfen. Anbieter müssen also ihrem Netzwerk von Empfehlern wirklich gute Gründe geben, um ins Gespräch zu kommen – und nicht ins Gerede.

Hier stellt sich eine oft unterschätzte Herausforderung. Wenn man demnach potenziellen Empfehlern etwas geben sollte, das sie bei ihrem Freund, Bekannten oder Geschäftspartner gut aussehen lässt, braucht man unbedingt ein empfehlenswertes und "echtes" Alleinstellungsmerkmal.

Hier tun sich allerdings viele Unternehmer schwer. Für ein "echtes" USP bedarf es nämlich einen unverstellten Blick von "außen", konstruktiv-kritische Fragestellungen und eine klaren Analyse:

  1. Wegen welchen USP/Alleinstellungsmerkmal sollen die Kunden ausgerechnet zu Ihnen kommen?
  2. Was können Sie besser als Ihre Mitbewerber, was diese nicht auch von sich behaupten könnten?
  3. Womit kann Ihr Empfehler "glänzen" und "gut" dar stehen, wenn er Sie ins Gespräch bringt?

Ihnen fällt spontan nix ein? Nicht ungewöhlich. Die meisten Unternehmen differenzieren sich nämlich leider noch immer einzig über irgendeinen, letztendlich doch universell austauschbaren Preis-, Leistung- oder Produktvorteil.

Rolf Neijman behauptet, je ehrlicher Sie sich mit dem Thema USP/Alleinstellungsmerkmal beschäftigen, desto klarer werden Sie sehen, dass die meisten USPs eh keine sind und so auch nicht funktionieren können.

Der Kardinalfehler ist zu glauben, man könne so ein Alleinstellungsmerkmal wie früher für sein Unternehmen selbst aufbauen. Eine antiquierte Vorstellung. Der Einfluss von Arbeitsteilung, das agieren mit Partnerunternehmen, um daraus ein Alleinstellungsmerkmal zu entwickeln – so seine Erfahrung – wurde bisher und wird noch immer völlig unterschätzt. Aus der Perspektive eines gemeinsam agierendes Teams gäbe es allerdings ein enormes Potential, möglichst viele Teile des USP/Alleinstellungsmerkmal durch Komponenten eines Partnerunternehmen zu erfüllen. Einfach weil Preis-, Leistung- oder Produktvorteile von Ihrem Konkurrenten ruck-zuck nachgemacht werden und als USP nicht funktionieren.

Eine historische Anleitung zur Lösung des Problems sieht Neijman im „Medici Effekt“. Der Name „Medici Effekt“ leitet sich von der Familie der Medici ab, welche damals in Florenz für ein Zusammentreffen von „Experten“ aus verschiedenen Bereichen der Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft gesorgt haben.

Zum Weiterlesen: Wie Sie ein überzeugendes Alleinstellungsmerkmal mit dem „Medici Effekt“ entwickeln. Nach dem Motto von Dr. Faltin, »Ich weiß nichts. Ich kann nichts. Und deswegen mache ich auch besser nichts. Jedenfalls nicht selbst.« (Link: http://www.neijman.de/wie-sie-ein-ueberzeugendes-alleinstellungsmerkmal-mit-dem-medici-effekt-entwickeln-teil-1-von-3/)

About the Author

Der Autor ist Niederländer und hat in seiner beruflichen Laufbahn im Luxusgüter & Schmuckvertrieb u.a. beim Juwelier CARTIER, EBEL Uhren, MOVADO Watch oder JOOP arbeiten dürfen und ist ein erfahrener Profi im Handels- und Empfehlungsmarketing. Hier schreibt er über Empfehlungsmarketing um Neues anzustoßen. Um zu provozieren. Um den Dialog zu beginnen. Schließlich hat Empfehlungsmarketing mehr Facetten als Sie glauben.